Kunst am Bau stärkt die Identität des Ortes. Zwischen ihr, der Architektur und ihren Nutzern entstehen Dialoge,
die ohne Kunst unterbleiben würden.
So entsteht mehr Aufenthaltsqualität im Raum.

Jörg Schmitz, Dipl.-Designer und bildender Künstler

 

Wandrelief: Kraftvoller Licht-/Schatten-Effekt (c) Jörg Schmitz

Wandrelief: Kraftvoller Licht-/Schatten-Effekt
(c) Jörg Schmitz

VISUELL STARK

Kunst am Bau beeindruckt durch ihre unmittelbare Präsenz. Diese Unmittelbarkeit ergibt sich aus der originären Handschrift des Künstlers – die bleibt. Ihre Anwesenheit ist eine starke Geste, deren Energie den Ort auflädt, sich überträgt auf alle Gebäudenutzer.

Wand-/Bodenarbeit: Lebendige Handschrift (c) Jörg Schmitz

Wand-/Bodenarbeit: Lebendige Handschrift
(c) Jörg Schmitz

FASSBAR BEEINDRUCKEND

Kunst am Bau ist konkret fassbar – sie nimmt ihren sichtbaren Platz ein. Die museale Distanz ist die Sache der Kunst am Bau nicht. Kunst am Bau sucht den Alltag und ist ein Teil von ihm – im Unternehmen, in der Behörde, im Gebäude.

Skizzenhaft wirkende Wandbeschriftung (c) Jörg Schmitz

Skizzenhaft wirkende Wandbeschriftung
(c) Jörg Schmitz

BLEIBEND ORIGINÄR

Kunst am Bau ist (ein) Original.
Sie macht einen Unterschied zu vielen Tausend Quadratmetern austauschbarer Fototapeten, gesichtsloser Digitaldrucke und standardisierter Industrieoberflächen, die nur so tun, als wären sie Kunst.

Fenstergestaltung

Glasflächen in Gebäuden sind zumindest in Deutschland bisher nicht unbedingt für die Gestaltung entdeckt worden – ist ihre überwiegende Funktion doch, sich möglichst unsichtbar zu machen. Fenster mit Botschaft statt mit Ausblick, das ist ein ungewöhnlicher Weg für bestimmte und besondere Orte in der Architektur.

 

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Ein Ort des Lehren und Lernens, eine Stätte der geistigen Entwicklung. Die Fassade direkt nebenan im Zuge des Neubaus in deutlichem Kontrast zur Jugendstilfassade des Altbaus. Die in die Jahre gekommenen Fenster mit Bleiverglasung passen nicht mehr. Ein Bezug zum Nachbargebäude soll hergestellt und eine Verbindung zum Ort soll geschaffen werden, die Identifikation ermöglicht und »das Neue« mit »dem Alten« verbindet.

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Die Schule – als Ort des Denkens und des Schreibens – ist prädestiniert für den Einsatz von Schrift – hier trifft Sinn auf Sichtbarkeit. Das wohlausgesuchte und vom Schriftkünstler interpretierte Statement ziert die Architektur der zentralen Aula unaufdringlich und stellt Bezüge zum Neubau her – farblich wie inhaltlich. Die Sanierung wird so zum Neustart, der Gesprächsthema bleibt.

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Glasgestaltung

Wahrscheinlich hunderttausende Kilometer Glastrennwände durchziehen deutsche Arbeitswelten – gleichzeitige Transparenz und Diskretion sind der Reiz dieser Raumteiler. Schriftkünstler Jörg Schmitz nutzt diese Flächen, um Unternehmensbotschaften künstlerisch zu interpretieren. So wird der Raumtrenner zur Bühne für Kunst.

 
Detail: Künstlerische Glasgestaltung einer Glastrennwand. (c) Jörg Schmitz für VR Bank Bad Orb-Gelnhausen

Detail: Künstlerische Glasgestaltung einer Glastrennwand. (c) Jörg Schmitz für VR Bank Bad Orb-Gelnhausen

Wer dahinter arbeitet, braucht Ruhe und Konzentration, wer davor geht oder steht, will die Dahinterarbeitenden nicht unbedingt stören. Die Glastrennwand als Raumtrennermodul hat Konjunktur. Grösse Flächen, oft an meterlangen Gängen und Fluren gelegen – prädestinierte Orte für die künstlerische Gestaltung. –– Im Unternehmen kann die Gestaltung von Glasraumtrennern auch Anlass sein, sich im Rahmen eines Kunst-am-Bau-Konzeptes auf andere Bereiche auszudehnen – hier weitere Infos.

Auch die optische Erscheinung von Glaswandtrennsystemen im Raum spielt eine Rolle – dazu ein Expertengespräch.

 

Fassadengestaltung: Von Beton zu Branding

Vom Einheitslook der 1970er Jahre bis hin zu heutigen zeitgemässen Kreationen – Beton erlebt eine Renaissance als ausgesprochen kreatives Material. Die künstlerische (Hand-)Schrift und Beton vertragen sich dabei besonders gut – aus dem Spannungsverhältnis zwischen der Natürlichkeit der Geste und der gegossenen Oberfläche entstehen neue Sichtweisen.

 
Botschaften in Beton. (c) Jörg Schmitz

Botschaften in Beton. (c) Jörg Schmitz

WAND AUS LICHT UND SCHATTEN

Spätestens seit Moses ist es eine Art Urform der Gestaltung: das Ritzen von Botschaften in Stein. Je nach Lichteinfall produziert die von Künstlerhand bearbeitete Oberfläche ein spannungsreiches und doch unaufdringliches Licht-Schatten-Spiel. Die so markierte Wandfläche wird durch die Inschrift zum Unikat. Schriftkunst als Relief lebt von der Einfachheit, von der im Moment des Schreibens festgehaltenen, quasi »eingefrorenen« Geste und vom Eindruck des »Ewigen« als dauerhaftes Werk.


MARKENZEICHEN DES UNTERNEHMENS

Betonbranding – die exakte Variante des Graffitos. Randscharf und im Vorhinein genauestens abstimmbar mit dem Auftraggeber. Zeichen, Botschaften, Symbole illustrieren das Unternehmen und seine Botschaften. Künstlerisch interpretiert wird die Corporate Mission zum Dauerbrenner an Fassade, Mauer, Wand. So wird die sonst wenig beachtete Mauer zum Kunstwerk im Aussenbereich – und zieht die Blicke auf sich.

Abbildung: Haus in NRW (c) Jörg Schmitz

Abbildung: Haus in NRW (c) Jörg Schmitz


(c) Jörg Schmitz

(c) Jörg Schmitz

SICHTBETON WIRD SPASSBETON

Natürlich wetterbeständig, dauerhaft haltbar, farblich exakt steuerbar: Sichtbeton als lebendige Outdoor-Tapete, die Blicke auf sich zieht. Im Innenhof des Unternehmens entsteht eine Bühne für Notizhaftes, (nur) scheinbar Gekritzeltes. Die randscharf-technisch exakte Übertragung der Handschrift verstärkt noch die Ambivalenz zwischen Abbildung und Herstellung.

Foyergestaltung

Nahezu jedes Foyer, jeder Eingangsbereich, jeder Empfangsbereich hat die eine zentrale Wand. Und die ist meist – leer. Verschenkter Speilraum und Bühne für den Auftritt des Firmen-Corporate-Designs, den allzuoft die verstaubte Büropalme zu kaschieren versucht. Dabei kann Schriftkunst genau diesen Bereich vitalisieren – und durch künstlerisch interpretierte Unternehmensbotschaften sogar noch zum nützlichen Kommunikationsinstrument werden lassen.

 
Foyer der VR Bank Bad Orb-Gelnhausen (c) Jörg Schmitz

Foyer der VR Bank Bad Orb-Gelnhausen (c) Jörg Schmitz

blickfang – mit bezug zuM corporate design

»Individuell«, »maßgeschneidert«, »einzigartig« – um Begrifflichkeiten wie diese ist selten ein Unternehmen verlegen. Doch den Beleg für Individualität kann so mancher Eingangsbereich eines Konzern nicht bringen – zu standardisiert, zu gesehen, zu gewöhnlich sind Innenausstattungen oftmals. Erst der ungewöhnliche Blickfang, das Überraschende, wirklich gesondert angefertigte ist dann auch besonders. Zum Beispiel die in Handschrift künstlerisch umgesetzte Unternehmenbotschaft – die Corporate Mission, das Leitbild, die ambitioniert in Szene gesetzte Unternehmensphilosophie. So wird das Werk zum Botschafter von Marke und Unternehmen. Anfrage/Kontakt

Schriftkunst in Corporate-Design-Farben. (c) Jörg Schmitz

Schriftkunst in Corporate-Design-Farben. (c) Jörg Schmitz

tailor made art

Ein großformatiger Digitaldruck kann wohl kaum Kunst am Bau sein. Kunstwerke unterscheiden sich durch die »echte Handarbeit« mit authentischen Materialien von industriell gefertigter Massenware – man spürt die »Handschrift des Künstlers«.

Detail: Corporate-Design meets Art. (c) Jörg Schmitz

Detail: Corporate-Design meets Art. (c) Jörg Schmitz

langfristig Angelegt

Die Realisierung erfolgt mit den gleichen hochwertigen Maler-Wandfarben (nach RAL), die auch sonst in Innenräumen verwendet werden. Abgesehen von Aspekten der Gewährleistung spielt die lange Haltbarkeit die Hauptrolle.

Gartenkunst

»Niemals geht man in den selben Garten« weiß ein bekanntes Sprichwort. Der Garten ist Ort des Rätselhaften, auch Unkontrollierbaren, Geheimnisvollen. Dieses Geheimnis wird durch Kunst im Garten nur noch grösser… Jeder Garten hat seine eigene Handschrift – und Handschrift als Kunst lässt den Garten noch unverwechselbarer werden.

»JETZT« – Künstlerische Leichtigkeit: Schrift in Stahl. (c) Jörg Schmitz

»JETZT« – Künstlerische Leichtigkeit: Schrift in Stahl. (c) Jörg Schmitz

Der Garten – Ort der Stille, der Besinnung, der Komtemplation und – Ort für Kunst. Langlebige Outdoor-Kunstwerke aus beständigen Materialien, die in Würde altern – und mit Patina. Künstlerische Arbeiten, die sich eingliedern in die individuelle Gartengestaltung und doch prägend sind für das Gesicht des Gartens.

Schrift im Garten greift das Mystische dieses Orts auf, stellt poetische Bezüge her, lädt den Ort der Erholung mit Geschichte und Geschichten auf – und läßt den Gartenbesucher zum lesenden Entdecker werden.

Fenstergitter aus Schrift, Steine mit versteckten poetischen Botschaften oder Stelen, die zwischen Pflanzen angeordnet sind – die Möglichkeiten von Schriftkunst im Garten sind schier grenzenlos. Beton als künstlerisches Material im Garten altert edel, setzt Patina an und wirkt im Laufe der Zeit immer besser.